Porträt Ingo Kramer – Arbeitgeberpräsident

INTERVIEW: Ingo Kramer

The President of the Confederation of German Employers' Associations, Ingo Kramer, sees Germany’s EU Council Presidency as a unique opportunity for Germany to influence the future of the European Union positively. 

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#WirtschaftfürEuropa

Statements

Die Corona-Krise hat insbesondere den Mittelstand schwer getroffen. Diese weltweit einmalige Unternehmensstruktur ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deshalb müssen von der deutschen Ratspräsidentschaft umfangreiche Impulse zur Förderung des Mittelstands in ganz Europa ausgehen. Ich denke an die Digitalisierung, Innovationsförderung, Bürokratieabbau und Wiederaufbaufonds.


Portrait Sandra Mühlhause
Sandra Mühlhause
Präsidentin Bundesverband der Systemgastronomie, Personalvorstand McDonald’s Deutschland LLC
 

Für die Zukunft Europas wünsche ich mir eine Einigung im europäischen Binnenmarkt mit dem Vereinigten Königreich, die eine Annäherung beider Partner ermöglicht. Die EU und das Vereinigte Königreich müssen, trotz aller Unstimmigkeiten, in außen- und sicherheitspolitischen, aber auch in wirtschaftlichen Fragen gemeinsam agieren. Es gilt die gemeinsame Zukunft Europas zu sichern. Einen ökonomischen No-Deal sollte es nicht geben.


Portrai Dr. Arend Oetker
Dr. Arend Oetker
Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG
 

Die Corona-Pandemie hat Europa mit Wucht getroffen. Das ist eine gewaltige Herausforderung für die Idee des offenen und einigen Europas. Die Corona-Krise kann nicht im nationalen Alleingang gelöst werden. Europa muss hier eine gemeinsame Strategie entwickeln. Vor allem die Export-Nation Deutschland braucht eine gesunde und funktionierende europäische Wirtschaft.


Portrait Birgit Bohle
Birgit Bohle
Vorstandsvorsitzende agv comunity, Arbeitgeberverband für Telekommunikation und IT,
Personalvorständin und Arbeitsdirektorin Deutsche Telekom AG
 

Wir als Deutsche Bahn verbinden Menschen und damit Europa. Wir stehen für ein starkes und buntes Europa der Gemeinschaft und der Toleranz. Für diese Werte arbeiten und fahren wir jeden Tag. Ich wünsche mir ein Europa, das keine Angst vor dem Fremden hat, sondern Vielfalt und Freiheit feiert.


Portrai Richard Lutz
Richard Lutz
Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG
 

Keine Frage: Durch Covid-19 hat sich die Welt verändert, und das in kürzester Zeit. Europa hat sich in der Pandemie nicht immer von seiner besten Seite gezeigt. Wobei klar ist, dass wir die Folgen dieser Krise nicht mit verschärftem Protektionismus, sondern nur gemeinsam, im europäischen Schulterschluss bewältigen können. Hierin, liebe Bundesregierung, sehe ich Ihre vordringliche Aufgabe.


Portrait Dr. Kai Beckmann
Dr. Kai Beckmann
Präsident des Bundesarbeitgeberverband Chemie, Mitglied der Geschäftsleitung & CEO Performance Materials Merck KGaA
 

Der digitale Fortschritt ist im vollen Gang und verändert unsere Arbeitswelt und unsere Wirtschaft. Statt diese Chancen zu nutzen, stehen wir in Europa immer noch oft vor bürokratischen Hindernissen. Kein Wunder, dass es Gründer eher nach Tel Aviv, San Francisco oder in andere digitale Epizentren außerhalb Europas zieht. Ich wünsche mir, dass die Bundesregierung die EU-Ratspräsidentschaft nutzt, um gezielt Zukunftsimpulse zu setzen. Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in das Neue!


Portrait Tina Müller
Tina Müller
Vorsitzende der Geschäftsführung Parfümerie Douglas
 

Europas Wirtschaft muss nach der Corona-Krise wieder rasch auf die Beine kommen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg der EU. Dazu brauchen wir nicht nur Konjunkturprogramme und höhere Investitionen. Jeder Mitgliedsstaat muss wettbewerbsfähiger werden und somit seinen Beitrag für Europa leisten. Die Bundesregierung sollte während der EU-Ratspräsidentschaft mit gutem Beispiel vorangehen.


Porträt Dr. Frank Büchner
Dr. Frank Büchner
Präsident Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Leiter BU Transmission Products Siemens Deutschland
 

Jeder vierte Euro Umsatz und damit auch Arbeitsplatz hängt in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie am EU-Geschäft. Der Binnenmarkt und die Arbeitnehmerfreizügigkeit sind die Grundpfeiler der EU und des Handelns der Unternehmen. Für den Neustart nach der Krise erwarten wir neue Impulse für die Standortattraktivität, vor allem muss die Arbeitnehmerfreizügigkeit bewahrt und von unnötigen Bürokratiekosten entlastet werden.


Portrait Brigitte Faust
Brigitte Faust
Präsidentin Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss
 

Von der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erhoffen wir uns, dass wirtschaftliche, soziale und ökologische Interessen in Einklang gebracht werden, damit wir gestärkt aus der Corona Krise kommen. Wir wünschen uns gerade jetzt eine handlungsfähige EU, die Vorbild für Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft und freien Handel ist. Wir alle sind gefordert, gemeinsam Lösungen für Morgen zu finden: neue Energiekonzepte, eine aktive Industriepolitik und ein Umfeld, das offen für Innovationen ist. Nur so können wir Europas Wettbewerbsfähigkeit und den Green Deal sichern.


Portrait Wilfried Porth
Wilfried Porth
Vorstandsvorsitzender Hanns Martin Schleyer-Stiftung, Vorstandsmitglied Daimler AG
 

Ich wünsche mir, dass Europa einen gemeinsamen Weg aus der Krise findet. Dass wir, neben Hilfsmaßnahmen, gezielte, langfristige Investitionen in Bildung, digitale Infrastruktur, Forschung und Entwicklung für ein starkes Europa tätigen, das so wettbewerbsfähig bleibt – attraktiv für Unternehmer und Gründer und ein echter Binnenmarkt. Ich wünsche mir eine echte – wenn schon nicht globale – europäische Umwelt- und Klimaschutzpolitik.


Portrait Karl von Rohr
Karl von Rohr
Vorsitzender Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes, Vorstandsmitglied Deutsche Bank AG
 

Gerade die Coronakrise zeigt uns ganz offensichtlich, wie groß die Bedeutung eines funktionierenden Binnenmarktes für Europa ist. Wir brauchen schnell die Rückkehr in eine europäische Normalität. Wenn nun die Grenzen wieder öffnen, ist es ganz wichtig, dass Europa die Stärken seiner engen Zusammenarbeit und seiner industriellen Wertschöpfungsketten ausspielt, damit wir im Wettbewerb mit Amerika und China unseren Platz verteidigen können. Hierfür muss die EU alles tun, damit die Konsumnachfrage und der Wirtschaftsmotor wieder anspringen und dadurch auch die Menschen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können. Das ist das wichtigste Ziel, damit Europa zusammenhält.


Portrait Arndt G. Kirchhoff
Arndt G. Kirchhoff
Präsident unternehmer nrw, Geschäftsführender Gesellschafter Kirchhoff Automotive Holding GmbH & Co. KG,
Präsident Institut der deutschen Wirtschaft Köln
 

Publication

Germany’s EU Council Presidency: Facilitating Recovery, Enabling Renewed Growth

With the assumption of the EU Council Presidency in the second half of 2020, Germany has a unique opportunity to influence the future of the EU positively. The German economy needs the EU - we are stronger with the EU than without it. At the same time a strong Europe cannot exist without a strong economy. How can we provide stimuli for the most attractive economic area in the world, for a future-proof education policy and a strong social partnership across Europe?

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